Klima- und Energiemodellregion Leukental

Aurach, Jochberg, Kitzbühel, Kirchdorf, Oberndorf, Reith b.K., St. Johann i.T.

Förderüberblick PRIVAT – Neubau/Sanierung

Stand 01.03.2017

Wohnbauförderung des Landes Tirol – Neubau 


Eigenheime

Max. 150 m² WNFL / max. 2 Wohnungen / Hauptwohnsitz = Wohnbedarf;

Qualitätsvorgaben für das Gebäude – HWB/HT, Einkommensgrenzen gelten;

Kredit mit € 37.000,00 oder Wohnbaucheck mit 35% vom Kredit;

Ansuchen bis spätestens 6 Monat nach Baubeginn




Verdichtete Bauweise

Doppelhaus / Reihenhaus / Wohnung als Teil einer Gesamtanlanlagen

Max. 400 m² Grundverbrauch pro Wohnung;

Max. 150 m² WNFL / Hauptwohnsitz = Wohnbedarf

Qualitätsvorgaben für das Gebäude – HWB/HT, Einkommensgrenzen gelten;

Kredit mit max. € 112.200,00 oder Wohnbaucheck mit 35% vom Kredit;

Ansuchen bis spätestens 6 Monat nach Baubeginn bzw. Erwerb von Bautr.




Sanierung

Erforderliches Mindestalter des Gebäudes je nach Maßnahme;

Mindestanforderungen an den Wärmeschutz und an die Haustechnik;

Hauptwohnsitz = Wohnbedarf; Einkommensunabhängig;

Bis 30% Einmalzuschuß bzw. 40 % Annuitätenzuschuß;

Zusätzlicher Ökobonus für Gesamtsanierungen;

Ansuchen bis max. 18 Monate nach Rechnungsdatum;

Maßnahmen -  Wärmedämmung, Fenster, Heizung, Wohnraumlüftung, etc.

Sanierungsoffensive einkommensunabhängig läuft bis 31.12.2017





Zusatzförderungen

Energiesparende und umweltfreundliche Maßnahmen:

Zuschüße für Wärmedämmung, Biomasseheizung, Fernwärmeanschluss; Wärmepumpe, Komfortlüftung, ökologische Maßnahmen; Max. € 12.100,00 Einmalzuschuss.

Solaranlage:

Für Warmwasserbereitung – max. € 2.100,00 / Wohnung bzw. Haus;

Für Heizungsunterstützung – max. € 4.200,00 / Wohnung bzw. Haus.

Wohnstarthilfe

Kinderzuschuss – € 2.500,00 / Kind bei nicht verdichteter BW

Behinderten gerechte Maßnahmen

Sicheres Wohnen


Bundesförderungen für Private Sanierungscheck 2017

Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus

2016 – Einzelbauteilsanierungen sind NICHT förderfähig

Start mit 03.03.2016 – befristet bis max. 31.12.2017

                                  max. € 8.000,00 für Mustersanierung;

                                  max. € 5.000,00 für umfassende Sanierung – klimaaktiv Standard;

                                  max. € 4.000,00 für umfassende Sanierung – guter Standard;

                                  max. € 3.000,00 für Teilsanierung 40% Reduktion des HWB;

                                  Mustersanierung – 2 von 8 Begleitmaßnahmen sind erforderlich:

Einreichung vor Umsetzung der Maßnahmen erforderlich!


Sonderförderungen

Holzheizungen 2017

für Pellets- und Hackgutheizungen bis max. 50 kW; bei Tausch einer Bestandsanlage – Baujahr vor 2003

bis 30.11.2017 – max. € 2.000,00.

Solaranlagen 2017

für Neuanlagen - bis 30.11.2017;

max. € 700,00 bzw. max. 35% der förderfähigen Investitionskosten.

Photovoltaik 2017

Für Neuanlagen - bis 30.11.2017; max. 5 kWpeak;

€ 275,00 je kWpeak für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen;

€ 375,00 je kWpeak für gebäudeintegrierte Anlagen;

max. 35% der förderfähigen Investitionskosten.

ACHTUNG


Kombination Sonderförderungen Bund mit Sanierungscheck Bund ist nicht möglich; die Kombination mit der Landesförderung Solar und Holz ist möglich!


Sonstige Förderungen für Private / TIWAG – Energieeffizienzpaket 2017

Energieberatung

Energieberatung telefonisch oder vor Ort; Strommessgerät und Stromdetektiv;

Wärmepumpenförderung

€ 300,00 inkl Ust. pro kW elektrisch - max. € 6.000,00;

€ 250,00 Pau. für Brauchwasserwärmepumpe zur  Warmwasserbereitung

Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Förderung des Ausbaues von moderner Ladesystemen – Kooperation TIWAG

Photovoltaik PV - Überschusseinspeisung

max. 5 kWpeak – € 100,00 je kWpeak für die ersten 3 kWpeak und

€ 50,00 für die 4. und 5 kWpeak;

Umstieg von Überschußeinspeisung zu Investitionsmodell;

TIGAS – Förderung  2017

 Neukundenrabatt

Neukundenrabatt von max. € 500,00 – bei erstmaligem Erdgasbezug

Kesseltausch-Effizienzprämie

€ 1.500,00 Prämie für Ein- und Zweifamilienhäuser;

€ 1.500,00 + € 200,00 / WE für Mehrfamilienhäuser;

für Umstellung auf Erdgas – Brennwertgerät

Erdgas - Wärmepumpenförderung

€ 600,00 bis 15 kW, max. € 6.000,00 bei größeren Anlagen


Handwerkerbonus 2016/2017

Für Maßnahmen ab 01.06.2016 bis 31.12.2016 bzw. 31.12.2017

Max. € 600,00 bzw. 20% bei Renovierung, Erhaltung, Modernisierungen durch Handwerker – für Arbeitsleistungen

 

Gemeindeförderungen

Bitte bei den einzelnen Gemeinden nachfragen; einzelne Gemeinden haben zusätzliche Förderungen!


Elektro-Fahrzeuge

Ankaufförderung: seit 01.03.2017 gibt es eine Förderung beim Ankauf von Elektro-Fahrzeugen  


Förderungsaktionen E-PKW Betriebe und E-PKW Private

Seit dem 01.03.2017 wird österreichweit die Elektromobilität in einer gemeinsamen Förderungsaktion vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), dem Bundesministerium für Innovation und Technologie (bmvit), den Automobilimporteuren und den Zweiradimporteuren, unterstützt.  

Voraussetzung für den Erhalt einer Förderung ist die Verwendung von 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energieträgern und ein seitens der Automobilimporteure bzw. der Zweiradimporteure gewährter E-Mobilitätsbonus. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Art des Fahrzeuges. Zu beachten ist hierbei, dass der Bonus gemeinsam mit dem Informationstext zur Förderungsaktion E-Mobilität auf der Fahrzeugrechnung ausgewiesen sein muss. 

Die Einreichung erfolgt zweistufig. Die Registrierung ist der erste Schritt. Wer ab dem 01.01.2017 ein oder mehrere Elektrofahrzeuge gekauft hat oder den Kauf plant, kann sich die Förderung für 24 Wochen reservieren. Die eigentliche Antragstellung erfolgt dann erst im zweiten Schritt, wenn die Fahrzeuge geliefert und zugelassen sind. Dies erhöht die Planungssicherheit für alle Beteiligten. 

Förderungsaktionen für Betriebe

Bei der Förderungsaktion Elektro-PKW für Betriebe werden Fahrzeuge mit Elektroantrieb oder Brennstoffzellenantrieb gefördert. Eine Pauschalförderung in Höhe von € 1.500,00 steht für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb zur Verfügung. Die Anschaffung von Plug-in-Hybridfahrzeugen wird mit € 750,00 unterstützt.

Die Anschaffung von Elektro-Zweirädern für Betriebe, die zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden wird ebenso gefördert. € 375,00 pro Fahrzeug erhält, wer einen E-Mobilitätsbonus des Importeurs nachweisen kann. Der Bonus muss gemeinsam mit dem Informationstext zur Förderungsaktion E-Mobilität auf der Fahrzeugrechnung ausgewiesen werden. Für die Förderung von Zweirädern ist keine Registrierung nötig.

Auch für Investitionen in die E-Ladeinfrastruktur kann, ohne vormalige Registrierung, eine Förderung beantragt werden. Betriebe bzw. Gebietskörperschaften können in Abhängigkeit der technischen Ausprägung, € 200,00 bis € 10.000,00 erhalten.

Im Rahmen der Förderungsaktion Elektro-Leichtfahrzeuge, Elektro-Kleinbusse und leichte Elektro-Nutzfahrzeuge für Betriebe wird zudem die Anschaffung von Fahrzeugen der Fahrzeugklassen L2e, L5e, L6e, L7e, M2 sowie N1 mit mehr als 2,5 Tonnen und kleiner gleich 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht gefördert. Die Förderungshöhe beträgt zwischen € 1.000,00 und € 20.000,00 und es ist ebenso keine Registrierung notwendig. 

Förderungsaktion für Privatpersonen

Auch Privatpersonen können für E-PKW um eine Förderung ansuchen, wenn die vollelektrische Reichweite mindestens 40 Kilometer beträgt und der Brutto-Listenpreis € 50.000,00 nicht übersteigt. Die Förderung beträgt € 2.500,00 pro Fahrzeug für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge bzw. € 750,00 pro Fahrzeug für Plug-In-Hybrid Fahrzeuge sowie Range Extender und Reichweitenverlängerer.

Für eine Wallbox (Heimladestation) oder ein intelligentes Ladekabel kann bei gleichzeitigem Kauf eines E-PKWs eine Förderung von € 200,00 beantragt werden. Ebenso können E-Mopeds und E-Motorräder eingereicht werden, für die eine Förderung von € 375,00 zur vorgesehen ist.

Die Einreichung aller Bereiche ist online und bis zur Ausschöpfung des Budgets, längstens bis 31.12.2018 möglich.

Errichtung von Photovoltaik-Anlagen, Holzheizungen und Solaranlagen

Holzheizungen

Gefördert werden Pellet- und Hackgutzentralheizungen sowie Pelletkaminöfen bis zu einer Nennleistung von max. 50 kW. Voraussetzung dafür ist der Ersatz eines fossilen Kessels oder elektrischen Nacht- oder Direktspeicherofens bzw. bei Pelletkaminöfen die Reduktion des fossilen Brennstoffeinsatzes.

Eine Förderung ist auch bei Ersatz einer Holzheizung mit Baujahr vor 2003 durch eine Pellet-/ Hackgutzentralheizung oder einen Pelletkaminofen möglich.

Nicht gefördert werden Stückholzheizungen sowie Neuanlagen ohne Ersatz eines fossilen Brennstoffes bzw. ohne Ersatz einer Holzheizung mit Baujahr vor 2003.

Abhängig vom Brennstoffersatz und dem Typ der neu errichteten Anlage kann eine Förderungssumme von bis zu € 2.000,00 ausbezahlt werden. Detaillierte Informationen zur Förderungsaktion inkl. einer Liste der förderungsfähigen Kessel/Pelletkaminöfen finden Sie hier

Solaranlagen

Gefördert werden neu errichtete Solaranlagen mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 4 m², die zur Warmwasserbereitung in Gebäuden und/oder zur Beheizung von Gebäuden eingesetzt werden. Die Baubewilligung für das Gebäude, auf dem die Solaranlage errichtet wird, muss vor dem Jahr 2003 erteilt worden sein.

Nicht gefördert werden Erweiterungen bestehender Solaranlagen sowie der Einbau von gebrauchten Kollektoren.

Unabhängig vom Verwendungszweck (Warmwasserbereitung bzw. Beheizung) wird die Errichtung einer Solaranlage heuer mit € 700,00 gefördert. Details zur Aktion und zum Einreichverfahren erhalten Sie hier

Photovoltaikanlagen

Gefördert werden ausschließlich neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte PV-Anlagen. Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Photovoltaik-Anlage, jedoch werden maximal 5 kW peak gefördert. Der Förderungsantrag kann von natürlichen und juristischen Personen gestellt werden. Somit ist auch heuer erneut ein Antrag von Vereinen, konfessionellen Einrichtungen und Gemeinden möglich. Neben Einzelanlagen können auch Gemeinschaftsanlagen eine Förderung erhalten.

Nicht gefördert werden Erweiterungen bestehender PV-Anlagen sowie der Einbau gebrauchter PV-Module. Für Land- und ForstwirtInnen gelten besondere Bestimmungen.

Je nach Anlagentyp (freistehende Anlage/Aufdachanlage bzw. gebäudeintegrierte Anlage) beträgt die Förderungspauschale € 275,00/kWp bzw. € 375,00/kWp. Bei den Gemeinschaftsanlagen ist die Pauschale geringfügig niedriger. Weitere Details lesen Sie hier.